Sechs touristische Passagierflüge seien dadurch verspätet gestartet. Eine Frachtmaschine aus Paris sei umgeleitet worden. Seit dem Morgen laufe der Flugbetrieb wieder planmässig, sagte die Sprecherin. Zu den Hintergründen der Drohnensichtung verwies der Flughafen an die Bundespolizei.
Diese teilte auf Anfrage mit, dass die Ermittlungen vom polizeilichen Staatsschutz des Zentralen Kriminaldienstes Hannover übernommen worden seien. Um die Arbeit nicht zu gefährden, werde es zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Auskünfte zum Stand der Ermittlungen geben.
Der Vorfall ereignete sich wenige Tage nach dem Fund einer mit Sprengstoff versehenen Drohne am Flughafen Leipzig/Halle in der Nacht zum 5. August. Die Bundesanwaltschaft hat in diesem Fall die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion sowie des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr übernommen. Ob beide Fälle miteinander in Verbindung stehen, ist bislang nicht bekannt./lfi/DP/jha
(AWP)
