Konkret bietet Edelweiss ab dem 3. Juli 2026 zwei neue wöchentliche Verbindungen auf die Malediven an. Zudem wurde die Zahl der Flüge nach Windhoek in Namibia auf drei von zuvor zwei pro Woche aufgestockt, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Auf der Kurzstrecke wurde zudem die Kadenz für Ferienziele wie Faro, Gran Canaria, Palma de Mallorca, Newquay, Bergen und Santiago de Compostela aufgestockt.
Die zusätzlichen Verbindungen seien möglich, da Edelweiss zuvor Flüge nach Denver und Seattle sowie an Destinationen im Mittleren Osten eingestellt habe, so das Communiqué. Neben den durch den Krieg im Iran gestiegenen Kerosinpreisen wurde vor einer Woche auch eine rückläufige Nachfrage als Grund angeführt.
Ab dem Herbst 2026 seien ferner zusätzliche Flüge zu Ferienzielen im Indischen Ozean geplant. Damit wolle die Gesellschaft der Nachfrage nach Badeferien entsprechen, heisst es. Konkrete Ziele wurden in der Mitteilung noch nicht genannt.
20'000 Flugstreichungen bei der Lufthansa
Die Edelweiss-Mutter Lufthansa hat dagegen am Dienstag wegen des Kerosinmangels drastische Einschnitte im Flugplan angekündigt. Bis Oktober sollen 20'000 Kurzstreckenflüge gestrichen werden. Betroffen seien vor allem Flüge der eingestellten Regionaltochter Cityline.
Mit den Anpassungen sinke die Zahl unwirtschaftlicher Kurzstreckenflüge, hiess es. Das Lufthansa-Angebot soll über den Sommer über die sechs Drehkreuze Frankfurt, München, Zürich, Wien, Brüssel und Rom optimiert werden. Ende April bzw. Anfang Mai will die Lufthansa zudem über Anpassungen der mittelfristigen Streckenplanung informieren.
cg/rw
(AWP)
