Der Auftragseingang kletterte im Quartal um 13 Prozent auf 242,4 Millionen Euro. Dabei profitierte das Unternehmen von einer steigenden Nachfrage nach Anlagen zur Chlor-Alkali-Elektrolyse. Für das laufende Geschäftsjahr 2022/23 (Ende September) erwartet das Unternehmen ein weiterhin starkes Umsatzwachstum. Die Kosten für den Ausbau des Wasserstoff-Elektrolyse-Geschäfts dürften die Marge vor Zinsen und Steuern (Ebit) voraussichtlich belasten, hiess es.
Thyssenkrupp hatte den Elektrolyse-Spezialisten im Juli an die Börse gebracht. Dabei verspricht sich Nucera vor allem von der klimaneutralen Herstellung von Wasserstoff grosses Wachstumspotenzial. Bei der Wasserelektrolyse wird Wasser mithilfe von Strom in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten. Wurde der Strom zuvor klimaneutral erzeugt, zum Beispiel mit Windrädern oder Solarzellen, wird der Wasserstoff als «grün» bezeichnet. Nucera baut auch Anlagen für die klassische Chlor-Alkali-Elektrolyse./nas/men/stk
(AWP)