Unternehmenschef Christoph Husmann zeigte sich insbesondere angesichts des ausgebauten Parkportfolios zufrieden mit den vergangenen Monaten: «Bis Ende September hatten wir bereits rund die Hälfte der für dieses Jahr geplanten zu akquirierenden Erzeugungskapazitäten von 600 Megawatt (MW) erworben.» In den neun Monaten bis Ende September stieg der Umsatz von Encavis so leicht auf 356 Millionen Euro. Beträge, durch die in einigen Ländern geltende Strompreisbremse sind dabei bereits abgeschöpft.

Das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sank um 9 Prozent auf gut 246 Millionen Euro. Die entsprechende Marge sank um sieben Prozentpunkte, was auf die erstmals berücksichtigtes Dienstleistungsgeschäft der in Italien übernommenen Stern Energy zurückzuführen sei. Die von Encavis erzielten Margen bei Solar- und Windparks seien unverändert. Details zum abgelaufenen dritten Quartal will Encavis-Chef Christoph Husmann den Investoren am Dienstag in einer Telefonkonferenz erläutern.

Im Gesamtjahr erwarten die Hamburger weiterhin Umsätze von über 440 Millionen Euro, nach 462,5 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Das operative Ergebnis soll bei über 310 Millionen Euro liegen, nach 350 Millionen Euro 2022./lew/he

(AWP)