Die Zusammenkunft fand unter der Leitung des Vorstehers des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF), Bundespräsident Guy Parmelin, und des Vorstehers des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), Bundesrat Albert Rösti statt, wie Röstis Departement am Dienstag mitteilte.

Die Eskalation im Nahen und Mittleren Osten habe zu erhöhten Energiepreisen geführt und wirke sich bereits spürbar auf die globale Energieversorgung aus, heisst es in der Mitteilung. Gleichzeitig sei die Energieversorgung in der Schweiz zum gegenwärtigen Zeitpunkt aber sichergestellt.

Deshalb habe der Bundesrat auch keine gesetzliche Grundlage, um in den Markt einzugreifen. Für den Fall einer schweren Mangellage würden vorbereitete Massnahmen wie zum Beispiel die Freigabe von Pflichtlagern eingeleitet.

Der Steuerungsausschuss Versorgungssicherheit Energie wurde erstmals im März 2022 einberufen. In ihm vertreten sind neben dem Bund Vertretungen der Kantone, der Gemeinden und Städte sowie Energieversorger und deren Verbände.

(AWP)