Der Gewinn aus dem wiederkehrenden Geschäft dürfte 2026 zwischen 4,9 bis 5,5 Milliarden Euro liegen, teilte das Unternehmen Engie am Freitag in Paris mit. Das sind an beiden Enden der Zielspanne 300 Millionen mehr. Der Kurs der Aktie legte zum Start um 4,5 Prozent zu.

Auch die früher als erwartet abgeschlossene Milliarden-Übernahme des britischen Netzbetreibers UK Power Networks liefert Rückenwind. Engie-Chefin Catherine MacGregor gab sich zudem zuversichtlich hinsichtlich ihrer Aussichten für die kommenden Monate, nachdem der wiederkehrende Gewinn im ersten Halbjahr zurückgegangen war.

In den ersten sechs Monaten des Jahres sank dieses Ergebnis um 3,3 Prozent auf 3,0 Milliarden Euro, was auf die geringere Gasnachfrage in Frankreich und die Abschaltung von Atomreaktoren in Belgien zurückzuführen war. Auch der Umsatz, sowie das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) waren rückläufig. Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn stieg derweil um fast 14 Prozent auf gut 3,3 Milliarden Euro, unter anderem Dank weniger Abschreibungen und einer geringeren Steuerlast.

(AWP)