Betroffen ist das gesamte Fahrpersonal der Nightjet-Züge des Standorts Zürich, wie die Gewerkschaft schreibt. Sie bestätigt damit teilweise einen Bericht des «Tages-Anzeiger». Newrest betreibe den betroffenen Standort seit 2025 und sei als Vertragspartner der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) für Billetkontrollen und Service in den Nachtzügen verantwortlich.

Im Rahmen der Konsultationspflicht hat die Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV) eine Vereinbarung mit Newrest abgeschlossen, wie es heisst. Diese umfasse diverse soziale Massnahmen, darunter eine Abgangsentschädigung von eineinhalb Monatslöhnen, eine verlängerte Kündigungsfrist für Zugführerinnen und Zugschaffner, Unterstützung bei der Stellensuche sowie erhöhte Zulagen.

«Diese finanziellen Entschädigungen sind angesichts der Situation absolut notwendig. Gerade weil viele Betroffene nur kurz angestellt waren und kaum soziale Absicherung haben», wird SEV-Vizepräsidentin Barbara Keller zitiert.

Newrest war für eine sofortige Stellungnahme nicht erreichbar.

(AWP)