Unter dem Strich erzielte das an der SIX kotierte Unternehmen einen Reingewinn von 15,5 Millionen Euro nach einem Verlust von 3,0 Millionen im Vorjahr, wie EPH am Mittwochabend mitteilte. Zum Ergebnis beigetragen hätten höhere Mieteinnahmen sowie eine positive Neubewertung des Immobilienportfolios.

Der Liegenschaftsertrag stieg um 3,4 Prozent auf 36,3 Millionen Euro. Die Aufwertung des Portfolios belief sich auf 8,9 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr noch eine Abwertung von 24,2 Millionen angefallen war. Hintergrund seien leicht steigende Marktmieten sowie stabile Diskontierungs- und Kapitalisierungssätze.

Das Immobilienportfolio umfasste per Ende 2025 zehn Objekte in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit einem Gesamtwert von 821,5 Millionen Euro. Die Bilanzsumme erhöhte sich auf 995,9 Millionen Euro nach 978,8 Millionen Ende 2024. Das Eigenkapital stieg auf 514,2 Millionen von 500,2 Millionen Euro.

EPH setzt den Angaben zufolge weiterhin auf Büroimmobilien in europäischen Metropolen und baut zugleich das Hotelgeschäft aus. Zum Portfolio gehören derzeit drei Hotels in Vevey, Dresden und Berlin. Das Hotel Trois Couronnes in Vevey befinde sich in einer umfassenden Neuentwicklung.

Für die Zukunft zeigt sich EPH zuversichtlich mit Blick auf die Nachfrage nach modernen Büro- und Hotelimmobilien. Die Gesellschaft will ihr Portfolio gezielt weiterentwickeln und selektiv ausbauen.

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(AWP)