Die verantwortliche Anti-Monarchie-Organisation Republic erklärte dazu, die Fragen zu Andrew «ins Herz des königlichen Haushalts» getragen zu haben. Über mögliche Festnahmen wurde zunächst nichts bekannt.

Ein Skandal und die Folgen

Der Skandal um den jüngeren Bruder von König Charles III. (77) belastet die britische Königsfamilie seit Jahren. Der frühere Prinz pflegte eine enge Freundschaft zum 2019 in Haft gestorbenen Epstein, der über Jahre einen Missbrauchsring weiterhin unbekannten Ausmasses betrieben hatte. Im vergangenen Jahr waren Andrew (66) alle wichtigen Titel und Ehren entzogen worden.

Eines der Epstein-Opfer, Virginia Giuffre, hatte Andrew vorgeworfen, sie mehrfach missbraucht zu haben, auch als Minderjährige. Der frühere Prinz bestritt die Vorwürfe. Die britische Polizei ermittelt mittlerweile wegen des Verdachts des Fehlverhaltens in einem öffentlichen Amt. Hier soll es allerdings nicht um Andrews Zeit als Handelsbeauftragter des Königreichs gehen. Die Polizei gehe in ihren langwierigen Ermittlungen mehreren Ansätzen nach, hiess es im Mai./mj/DP/stw

(AWP)