2024 waren noch 37 Neugründungen verzeichnet worden, wie die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) am Mittwoch mitteilte. Neu unterscheidet die Hochschule zwischen forschungsbasierten ETH-Spin-offs und sogenannten ETH-Start-ups. Erstere basieren auf Forschungsergebnissen der ETH, letztere werden von ETH-Angehörigen mit an der Hochschule erworbenem Wissen gegründet.

Aufgrund der neuen Regeln sind die Zahlen laut der Mitteilung nicht direkt mit den Vorjahren vergleichbar. Für die Kategorie der ETH-Start-ups wurde mit «UPortunity» denn auch ein neues Förderprogramm geschaffen, wie es weiter hiess. Es bietet den Teilnehmenden unter anderem ein Gehalt, ein Projektbudget sowie Begleitung durch Experten.

Investitionen nehmen massiv zu

Auch die Investitionen in an der ETH gegründete Unternehmen nahmen zu. In 41 Finanzierungsrunden sicherten sich die Firmen im vergangenen Jahr Risikokapital in der Höhe von 540 Millionen Franken - ein Anstieg von 27 Prozent im Vergleich mit dem Vorjahr.

Der dominierende Sektor bei den Neugründungen war mit 26 Prozent Technologie und Software, insbesondere Künstliche Intelligenz. Darauf folgten Biotechnologie und Pharmazeutika mit 15 Prozent.

Der Anteil der Gründerinnen lag 2025 bei 17 Prozent und hat sich damit in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt. Rund ein Drittel der Unternehmen wurde von gemischten oder rein weiblichen Teams gegründet.

(AWP)