Im April gab es in den grössten Automärkten der Europäischen Union nahezu durchweg Zuwächse. In Deutschland wuchsen die Erstanmeldungen um fast 3 Prozent, in Italien um fast 12 Prozent. Spanien legte um gut 8 Prozent zu, lediglich in Frankreich gingen die Neuzulassungen mit 0,3 Prozent leicht zurück. Auch auf Viermonatssicht ist Frankreich der einzige der vier grössten EU-Märkte mit einem Minus. Ausserhalb der EU konnte auch der britische Automarkt von Januar bis April um neun Prozent wachsen.

Im Monat April blieb Volkswagen in der EU mit weitem Abstand Marktführer, von den Konzernmarken wurden insgesamt gut 266.000 Autos zugelassen, gut 3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Fiat-, Peugeot- und Opel-Mutterkonzern Stellantis blieb auf Rang zwei vor Renault . Die Erstzulassungen von Autos des BMW-Konzerns gingen leicht zurück, bei Mercedes-Benz stiegen sie etwas.

Grosse Sprünge machen derzeit chinesische Anbieter wie Chery, BYD und Leapmotor. Die Marktanteile der chinesischen Anbieter sind nach vier Monaten mit bis zu 2,5 Prozent bei Geely (Volvo, Polestar) und 2,0 Prozent bei SAIC Motor (Marke MG) noch überschaubar. Bei einzelnen Herstellern legen sie aber deutlich zu: Chery verdreifachte den Marktanteil auf 1,3 Prozent, der Anteil von BYD lag im ersten Jahresdrittel mit 1,9 Prozent mehr als doppelt so hoch wie ein Jahr zuvor./men/jsl/jha/

(AWP)