Hagemann Snabe soll die Position den Angaben zufolge bis Ende März kommenden Jahres innehaben und unentgeltlich arbeiten.
Die Ernennung erfolge zu einem entscheidenden Zeitpunkt für die KI-Politik der Kommission, teilte die Kommission mit. Hauptgedanke hinter dem Posten sei es, Erfahrungen aus Aktivitäten ausserhalb der Kommission einzubringen. Ausserdem solle er einen Bericht über industrielle KI erstellen, hiess es.
Viele Jahre Erfahrung in IT-Branche
Hagemann Snabe habe in renommierten Technologieunternehmen gearbeitet und sei Mitglied verschiedener internationaler und finanzieller Institutionen gewesen. Er bringe 25 Jahre Erfahrung aus der IT-Branche sowie dem KI-Bereich mit. Hagemann Snabe ist nach Angaben von Siemens Mitglied des Aufsichtsrats des Technologiekonzerns.
Gemäss den Vorschriften für Sonderberater habe die Kommission vor der Ernennung von Hagemann Snabe eine gründliche Prüfung durchgeführt, um sicherzustellen, dass kein Interessenkonflikt zwischen seinen Aufgaben als Sonderbeauftragten und seinen beruflichen Tätigkeiten ausserhalb der Kommission bestehen. Für die Dauer seines Mandats werde er etwa seine Mitgliedschaft im Beirat von Google Cloud aussetzen.
Status eines unentgeltlichen Sonderberaters
Er werde die EU-Kommission im gesamten Bereich der industriellen KI beraten, kündigte die Behörde an. Besondere Schwerpunkte liegen der Kommission zufolge auf der KI-Infrastruktur, einschliesslich Rechenzentren, dem Bereich des sogenannten High Performance Computing (HPC) und den für den KI-Einsatz kritischen Halbleiter-Lieferketten./laf/DP/jha
(AWP)
