Die Behörde unter EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen brachte ​2025 insgesamt 1456 Rechtsakte auf ‌den Weg ‌und damit so viele wie seit 2010 nicht mehr. Dies ging aus einer Untersuchung des Wirtschaftsverbands Gesamtmetall hervor, wie die «Welt ⁠am Sonntag» in einem Vorabbericht zufolge berichtet.

Von der Leyen hatte für das ​vergangene Jahr einen «beispiellosen» Abbau von ‌Regeln angekündigt. «Die aktuelle EU-Kommission verspricht ‍laufend Erleichterungen für die Wirtschaft. Das ​ist das Gegenteil von Bürokratieabbau», sagte Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer von Gesamtmetall. Viele Unternehmen kämen mit ‌der Umsetzung kaum ⁠hinterher, Brüssel halse Firmen ‌täglich vier neue Rechtsakte auf. Dem Bericht zufolge schlug ‍die Kommission 21 Richtlinien sowie 102 Verordnungen vor und erliess 137 delegierte ​Rechtsakte sowie 1196 Durchführungsrechtsakte.

(Reuters)