Die USA blieben weiterhin der grösste LNG-Lieferant für Europa, diese Lieferungen seien von der Lage im Nahen Osten nicht betroffen. Insgesamt sei Europa viel breiter aufgestellt als noch vor ein paar Jahren.

Ebenso kam die Öl-Expertengruppe der EU zusammen. Auch hier sieht die Europäische Kommission einer EU-Beamtin zufolge bisher keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit, aber die indirekten Auswirkungen auf die Preise könnten erheblich sein. Hauptsorgen seien die Preisentwicklung und die Dauer der aktuellen Situation: Kurzfristige Hindernisse beim Transport seien relativ leicht zu bewältigen, aber wenn die Lage über einen längeren Zeitraum anhalte, könnten Versorgungsrisiken und höhere Preise entstehen.

Derzeit würden grundsätzlich 9 Prozent des Rohöls für die EU durch die Strasse von Hormus transportiert, die derzeit aber de facto geschlossen sei. 40 Prozent der EU-Importe von Diesel und Flugtreibstoff passierten diese Route./rdz/DP/stw

(AWP)