Auch die Exporte in andere Länder sanken. So wurden 8,2 Prozent weniger in die Türkei und 7,9 Prozent weniger nach China exportiert. Insgesamt exportierte die EU Waren im Wert von 640,5 Milliarden Euro an Nicht-EU-Länder. Im Vergleich zum Vorjahresquartal gingen die Exporte demnach um 8,8 Prozent zurück.

Mit einem Anteil von 13,8 Prozent und exportierten Waren im Wert von 88,7 Milliarden Euro war Grossbritannien nach den USA der zweitwichtigste Exportpartner der EU. Darauf folgten die Schweiz, China und die Türkei.

Auch Importe nahmen ab

Nicht nur die Exporte, auch die Importe nahmen im ersten Jahresquartal ab. Waren im Wert von 627,8 Milliarden Euro wurden eingeführt (minus 3,3 Prozent). Aus der Türkei nahmen die Einfuhren um 7,5 Prozent, aus den USA um 5,7 Prozent und aus Grossbritannien um 3,4 Prozent ab.

Mit einem Anteil von 23,1 Prozent aller Importe war China mit 145,3 Milliarden der wichtigste Lieferant der EU. Darauf folgten die USA, Grossbritannien, die Schweiz und die Türkei.

Zoll-Streit zwischen der EU und USA

Zwischen den USA und der Europäischen Union schwelt seit mehr als einem Jahr ein Zoll-Streit. US-Präsident Donald Trump drohte der EU mit Strafzöllen. Um einen Handelskrieg abzuwenden, liess sich die EU im vergangenen Sommer auf ein umstrittenes Zoll-Abkommen ein. Erst vergangene Woche machten EU-Vertreter den Weg für dessen vollständige Umsetzung frei./laf/DP/jha

(AWP)