Bei dem Krisentreffen wollen Bundeskanzler Friedrich Merz und die anderen Staats- und Regierungschefs darüber beraten, wie die EU am besten auf die jüngsten Zolldrohungen von Trump reagiert. Der Republikaner hatte am Samstag angekündigt, dass er ab dem 1. Februar Strafzölle auf Waren aus Deutschland und anderen europäischen Nato-Ländern verhängen will.
Hintergrund ist, dass diese Länder jüngst als Zeichen der Solidarität mit Dänemark Soldaten zu einer Erkundungsmission nach Grönland geschickt hatten. Trump will Dänemark dazu bringen, den Vereinigten Staaten die Arktisinsel zu verkaufen.
Sollte Trump die Zölle wirklich verhängen lassen, könnte die EU beispielsweise ebenfalls Sonderzölle verhängen. Auch andere wirtschaftliche Vergeltungsmassnahmen sind möglich - so könnten US-Unternehmen etwa von der Vergabe öffentlicher Aufträge ausgeschlossen werden oder für bestimmte Produkte Ein- und Ausfuhrbeschränkungen erlassen werden./aha/DP/jha
(AWP)
