Seit rund zwei Wochen geht es mit dem Gaspreis stark nach oben. Treiber sind niedrige Temperaturen in Teilen Europas mit einem höheren Gasverbrauch, der auf vergleichsweise niedrige Füllstände der Gasspeicher trifft. Zuletzt ist auch der Gaspreis in den USA deutlich gestiegen, was die Notierungen am europäischen Markt mit nach oben zog. In den USA tobt einer der verheerendsten Winterstürme der vergangenen Jahre. Am Sonntag waren dort zeitweise rund eine Million Menschen von Stromausfällen betroffen.

Neben der kalten Witterung wirken auch geopolitische Risiken immer wieder als Preistreiber im Handel mit Erdgas. Zuletzt hatte unter anderem die angespannte Lage im Iran die Sorge vor einem Übergreifen auf die gesamte Region geschürt. Ausserdem wird am Markt weiter auf eine stärkere Nachfrage in China hingewiesen, dem weltweit grössten Abnehmer von Flüssiggas./jha/men

(AWP)