Die Gesamtzahl der Arbeitslosen in der Eurozone betrug im Juni 11,13 Millionen. Das waren 71.000 mehr als im Vormonat. Im Jahresvergleich stieg die Zahl der Arbeitslosen um 43.000.

In den einzelnen Ländern der Eurozone gibt es bei der Arbeitslosigkeit weiter deutliche Unterschiede. Besonders hoch ist die Arbeitslosenquote nach wie vor in Spanien mit 10,1 Prozent. Deutschland weist mit 3,9 Prozent eine der niedrigsten Quoten auf.

Eurostat berechnet eine harmonisierte Arbeitslosenquote. Diese basiert auf Definitionen, die den Empfehlungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) entsprechen. Sie können von den nationalen Erhebungsmethoden abweichen. Daher ist die von Eurostat ausgewiesene Arbeitslosenquote für Deutschland niedriger als der Wert, der von der Bundesagentur für Arbeit ausgewiesen wird./jkr/jsl/zb

(AWP)