Die Entwicklung geht vor allem auf rückläufige Ausfuhren bei zugleich höheren Einfuhren zurück. Die Exporte sanken um 0,5 Prozent, die Importe stiegen um 0,3 Prozent. Der Aussenhandel der 27 Länder der Europäischen Union (EU) entwickelte sich ähnlich wie in den 20 Ländern des europäischen Währungsraums.

Die Eurozone und die EU weisen normalerweise solide Handelsüberschüsse auf. In den vergangenen Jahren sind allerdings teils grosse Defizite aufgetreten, zuletzt vor allem wegen hoher Importkosten infolge stark gestiegener Energiepreise. In den vergangenen Monaten sind die Energiepreise zwar wieder gesunken, die globale Konjunktur schwächt sich aber ab. Diesen Trend bekommt auch der europäische Aussenhandel zu spüren./bgf/jkr/mis

(AWP)