Die Inflationsrate ist damit erstmals seit Mai 2025 unter die Zielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB) gesunken. Die Notenbank strebt auf mittlere Sicht eine Inflation von zwei Prozent an.
Mit ausschlaggebend für die schwächere Inflation sind sinkende Kosten für Energie. Die Energiepreise fielen im Dezember um 1,9 Prozent im Jahresvergleich. Die Preise für Lebens- und Genussmittel stiegen hingegen um 2,5 Prozent.
Die Kernrate der Inflation, bei der besonders schwankungsanfällige Komponenten wie Energie und Nahrungsmittel herausgerechnet werden, sank leicht auf 2,3 Prozent, von zuvor 2,4 Prozent. Hier wurde eine erste Schätzung bestätigt.
Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Preise insgesamt um 0,2 Prozent. Die Kernverbraucherpreise legten um 0,3 Prozent zu.
Die EZB hatte zuletzt die Leitzinsen nicht angetastet. Auch im neuen Jahr erwarten Ökonomen zunächst keine Änderungen./jsl/jkr/mis
(AWP)
