Im Vergleich zum Vormonat legten die Preise um 1,0 Prozent zu. Auch hier wurde die Erstschätzung bestätigt.

Angetrieben wurde die Inflation durch die im Zuge des Iran-Kriegs gestiegenen Energiepreise. Diese legten um 10,8 Prozent im Jahresvergleich zu. Im März waren sie nur um 5,1 Prozent gestiegen und im Februar um 3,1 Prozent gefallen. Im Dienstleistungssektor schwächte sich der Preisauftrieb von 3,3 Prozent im Vormonat auf 3,0 Prozent ab. Die Preise für Lebens- und Genussmittel stiegen um 2,4 Prozent und für Industriegüter um 0,8 Prozent.

Die Kernrate der Inflation, bei der besonders schwankungsanfällige Komponenten wie Energie und Nahrungsmittel herausgerechnet werden, gab hingegen etwas nach. Sie fiel von 2,3 auf 2,2 Prozent. Hier wurde die erste Schätzung ebenfalls bestätigt.

Die Augen richten sich jetzt auf die Europäische Zentralbank (EZB). Ökonomen erwarten überwiegend, dass die EZB auf ihrer nächsten Sitzung im Juni ihren Leitzins um 0,25 Prozentpunkte anheben wird./jsl/jkr/jha/

(AWP)