Der Stimmungsindikator kann sich knapp über der Expansionsschwelle von 50 Punkten halten. Werte über dieser Marke deuten auf eine Zunahme der wirtschaftlichen Aktivitäten hin. Volkswirte hatten mit einer Stimmungseintrübung gerechnet, sie waren aber im Schnitt von einem schwächeren Rückgang des Indikators auf 51,0 Punkte ausgegangen.

Allerdings zeigte sich in den einzelnen Bereichen der Wirtschaft ein unterschiedliches Bild. Während der Indikator für die Industriebetriebe überraschend gestiegen ist, ist er für den Dienstleistungsbereich unerwartet deutlich bis knapp oberhalb der Expansionsschwelle gefallen.

Nach Einschätzung von Chris Williamson, Chefvolkswirt bei S&P Global, «läuten die Alarmglocken für eine mögliche Stagflation». Er sieht den Grund für eine Konjunkturflaute bei gleichzeitig hoher Inflation bei den Folgen des Kriegs im Nahen Osten, «der die Preise spürbar in die Höhe treibt und gleichzeitig das Wachstum drosselt»./jkr/jsl/stk

(AWP)