In diesem Umfeld konnte Evonik den Jahresgewinnausblick Ende Juni anheben. Vorstandschef Christian Kullmann betonte nun aber am Dienstag zur Vorlage der endgültigen Resultate des zweiten Quartals, dass er sich «über einen warmen Sommerregen» freue, sich an den fundamentalen Problemen unserer Branche allerdings nichts geändert habe.
Bei einem Umsatzwachstum um 11 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro steigert Evonik das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (ber Ebitda) im Jahresvergleich um rund ein Viertel auf 630 Millionen Euro; Ende Juni war von 600 bis 650 Millionen die Rede gewesen. Der Gewinn unter dem Strich sank um fast ein Drittel auf 84 Millionen Euro. Wegen des schwierigen Umfelds setzt Evonik aktuell ein Effizienzprogramm um, inklusive Stellenabbau. 2026 strebt Kullmann einen bereinigten operativen Gewinn zwischen 2,0 und 2,2 Milliarden Euro an. Damit soll im laufenden Jahr nun in jedem Fall ein Anstieg erzielt werden nach rund 1,9 Milliarden Euro 2025./mis/zb
(AWP)
