Mit über 4,3 Milliarden Franken sei ein deutlich höheres Neugeschäft als im Vorjahr verzeichnet worden, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Und da auch künftig mit einer erhöhten Nachfrage zu rechnen sei, erhöhe der Bundesrat den Verpflichtungsrahmen der Serv von 14 auf 16 Milliarden Franken.

Konkret genehmigte die Serv 2025 insgesamt 588 Versicherungsanträge und bewegte sich damit auf dem Niveau des Vorjahres. Das Volumen der neu zugesagten Geschäfte (Neuexposure) stieg indes deutlich auf rund 4,3 Milliarden Franken.

Hoher Absicherungsbedarf

Der Anstieg sei einerseits auf einzelne Grossprojekte zurückzuführen, andererseits auf den erhöhten Absicherungsbedarf der Exportwirtschaft im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld. Der Gesamtexposurebestand erhöhte sich damit den Angaben zufolge bis Ende 2025 auf knapp 11,4 Milliarden Franken. Ein Plus von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Mit Blick auf die einzelnen Exportländer beziffert die Serv das weiterhin grösste Länderengagement in der Türkei mit gut 1,4 Milliarden Franken. Nach Branchen aufgeteilt entfiel der grösste Anteil ebenfalls wie in den Vorjahren auf den Maschinenbausektor mit gut 2,3 Milliarden Franken.

Unter dem Strich erzielte die Serv mit 27,3 Millionen Franken zudem erneut ein positives Jahresergebnis. Ihr Kapital betrug per Ende 2025 gut 3 Milliarden Franken. Die Serv könne damit den gesetzlichen Auftrag zur Förderung der schweizerischen Exportwirtschaft auch in einem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld wahrnehmen, heisst es dazu.

sta/cg

(AWP)