Der Vorsitzende der Geschäftsführung von EY in Deutschland, Henrik Ahlers, verwies unter anderem auf ein herausforderndes Marktumfeld mit schwacher Konjunktur und geopolitischen Risiken. Die Umstrukturierung des Geschäfts habe bereits zu leichten Wachstumsimpulsen geführt. Dämpfend gewesen sei hingegen die weitere Trennung von unprofitablem Geschäft.

Der lange Schatten des Wirecard-Skandals

Umsatz gekostet hat demnach ausserdem, dass EY bis März 2026 keine neuen Prüfungsmandate bei Unternehmen von öffentlichem Interesse in Deutschland annehmen darf. Das liegt an Sanktionen, die die Abschlussprüferaufsicht im Zuge des Wirecard-Skandals verhängt hatte. EY hatte die mutmasslich gefälschten Bilanzen des früheren Dax -Konzerns über Jahre hinweg bestätigt.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnete Ahlers mit einer besseren Entwicklung: «Ich bin zuversichtlich, dass wir unser Wachstum im laufenden Geschäftsjahr steigern können. Und besonders erfreulich ist, dass der Allianz Konzern beschlossen hat, EY auf der kommenden Hauptversammlung als neuen Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2027 vorzuschlagen.»/jwe/DP/nas

(AWP)