Der Pro-Kopf-Konsum in der Schweiz erhöhte sich damit laut einer Mitteilung vom Donnerstag auf 119 Franken. Damit bleibe die Schweiz im internationalen Vergleich Spitzenreiterin beim Kauf von Fairtrade-Produkten.

Das Wachstum falle zudem in eine Zeit, in der globale Lieferketten von Unsicherheiten geprägt seien. Das habe sich insbesondere bei Kaffee und Kakao bemerkbar gemacht. Fairtrade habe mit einer Erhöhung der Fairtrade-Mindestpreise und Fairtrade-Prämien für Kakao darauf reagiert. Im laufenden Jahr sollen nun die Mindestpreise und Prämien für Kaffee überprüft werden.

Die Stiftung hat sich dem Fairtrade-Prinzip verschrieben. Dafür wird ein Mindestpreis als Sicherheitsnetz bei Preisschwankungen festgesetzt. Er orientiert sich den Angaben zufolge an den durchschnittlichen Produktionskosten für eine nachhaltige Produktion.

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(AWP)