Dieser Wert liege nur unwesentlich tiefer als das Rekordergebnis des Vorjahres, als 98,3 Prozent der Entlassenen den Dienst vollständig erfüllt hatten, teilte das Bundesamt für Zivildienst (Zivi) am Dienstag mit. Die Zielvorgabe von 97 Prozent sei damit zum vierten Mal in Folge übertroffen worden.
Das positive Ergebnis resultiere aus dem hohen Pflichtbewusstsein der Zivis sowie dem konsequenten und wirksamen Vollzug der Zivildienstpflicht. Die vollumfängliche Erfüllung der Zivildienstpflicht sei eine zentrale gesetzliche Vorgabe, um den Tatbeweis für das Vorliegen eines Gewissenskonflikts zu erbringen.
In den wenigen Fällen, in denen Zivildienstpflichtige mit Restdiensttagen entlassen wurden, ist dies laut dem Bund zu zwei Dritteln auf einen bewilligten Auslandsurlaub oder eine Dienstbefreiung wegen einer unentbehrlichen, beruflichen Tätigkeit zurückzuführen. Beim restlichen Drittel konnte die Dienstpflicht teilweise über längere Zeit nicht durchgesetzt werden - etwa aus gesundheitlichen Gründen, wegen unbekannten Aufenthalts oder weil Einsätze trotz disziplinarischer und gegebenenfalls strafrechtlicher Massnahmen pflichtwidrig nicht angetreten wurden.
(AWP)
