Beim SF Commercial Properties Fund gingen die Mietzinseinnahmen laut einer Mitteilung vom Dienstag im Vergleich zum Vorjahr um 5,2 Prozent auf 15,3 Millionen Franken zurück, was auf die Veräusserung zweier Liegenschaften zurückzuführen ist. Damit wurde auch das Mietzins-Ausfallrisiko verringert, was sich in einer um 0,9 Prozentpunkte auf 5,9 Prozent gesenkten Leerstandsquote spiegelt. Der Marktwert des Portfolios lag mit 263,3 Millionen Franken um gut 5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Pro Anteil soll wie in den Vorjahren eine Dividende von 4,25 Franken ausbezahlt werden.

Beim SF Retail Properties Fund stiegen die Mietzinseinnahmen um 16,0 Prozent auf 53,5 Millionen Franken, dies bei einer leicht auf 4,5 Prozent reduzierten Leerstandsquote. Auch der Wert des Portfolios zog um gut 16 Prozent auf 1,17 Milliarden Franken an, hauptsächlich wegen des Erwerbs eines Portfolios mit 17 Liegenschaften. Die Dividende soll um 5 Rappen auf 4,40 Franken erhöht werden.

Sustainable Property mit tiefem Leerstand

Der SF Sustainable Property Fund nahm Mietzinsen in der Höhe von 55,3 Millionen Franken ein - ein Plus von 5,7 Prozent. Die Leerstandsquote konnte dabei um über 2 Prozentpunkte auf 2,3 Prozent gesenkt werden. Dank der Akquisition von insgesamt zehn Liegenschaften und selektiven Devestitionen kletterte der Marktwert des Portfolios um über 13 Prozent auf 1,63 Milliarden Franken. Die Ausschüttung soll unverändert bei 3,20 Franken je Anteil belassen werden.

Für das laufende Jahr hegt der Fondsanbieter weitere Wachstumspläne. So soll das Portfolio der beiden Fonds SF Commercial und SF Retail weiter ausgebaut werden. Beim SF Sustainable steht 2026 die Weiterführung der laufenden Erneuerungsprojekte in Lugano und Basel im Vordergrund.

cf/uh

(AWP)