Damit solle die Zeitspanne zur Umsetzung der unter Führung von Frankreich und Grossbritannien vorbereiteten Marine-Mission verkürzt werden, die nach einem Ende der Kampfhandlungen beginnen soll. Ziel der multinationalen Mission ist es, Handelsschiffe bei der Fahrt durch die für den Welthandel wichtigen Meerenge zu begleiten und abzusichern. Mehr als 40 Länder haben ihre Unterstützung zugesichert. So verlegt Deutschland das Minenjagdboot «Fulda» in Richtung Mittelmeer.

Die Verlegung des Marine-Verbandes diene der operativen Erkundung und Vorbereitung der Mission in der Strasse von Hormus und solle dazu beitragen, den Akteuren der Handelsschifffahrt Sicherheit zu geben, teilte das Ministerium in Paris mit. Ausserdem biete sie zusätzliche Optionen für einen Ausweg aus der Krise und Stärkung der Sicherheit in der Region. Die Verlegung der französischen Schiffe habe mit der militärischen Konfrontation zwischen den USA, Israel und dem Iran nichts zu tun, betonte das Ministerium./evs/DP/jha

(AWP)