Das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) habe klar festgehalten, dass das Vorhaben mit künstlichem Hafen die geschützte Landschaft am Urnersee «schwerwiegend beeinträchtige» und nicht bewilligungsfähig sei, hiess es im Communiqué.
Vor rund anderthalb Wochen hatte ein Vorprüfungsbericht des Bundes das Projekt mit Hotels, Bungalows, Bootsplätzen und der Aufwertung des Seeufers in seiner «aktuellen Ausgestaltung» als nicht umsetzbar beurteilt.
Der ägyptische Investor Samih Sawiris will auf der Isleten ein Hotel mit 50 Zimmern und 30 Hotelappartements im Drei- bis Viersternbereich sowie 70 Wohnungen und sieben Bungalows realisieren. Seine Pläne wurden unter dem Namen «Marina-Projekt» bekannt.
Die Stiftung habe bereits 2022 in einem offenen Brief vor Eingriffen in die Natur und die Landschaft gewarnt. Dass auf den landseitigen Bootshafen laut ARE vollständig verzichtet werden müsse, entspreche ihrer «Kernforderung».
Die Fondation Franz Weber fordert in der Mitteilung eine «Neuausrichtung» für die Entwicklung der Isleten. Das Ziel müsse sein, Lösungen zu entwickeln, «die wirtschaftlich tragfähig und landschaftlich sowie ökologisch verantwortbar sind», so die Stiftung.
(AWP)
