«Wir bündeln unsere Kräfte für ein europäisches Projekt von gemeinsamem Interesse», sagte Mitsotakis. Die Stromverbindung werde die Energieisolation Zyperns beenden und die Energiesicherheit im östlichen Mittelmeerraum sowie die Widerstandsfähigkeit Europas im Energiesektor stärken.

Nach bisherigen Angaben liegen die Kosten des Projekts bei rund 1,9 Milliarden Euro. Die EU-Kommission hat dafür 657 Millionen Euro bewilligt. Zypern ist der einzige EU-Staat ohne Anbindung ans europäische Stromnetz. In einem späteren Schritt soll die Unterwasser-Verbindung zwischen Zypern und Israel erfolgen. Innergriechisch wurde bereits im Mai 2025 ein Stromkabel zwischen Kreta und dem griechischen Festland verlegt.

Meridiam hat Erfahrung in diesem Bereich. Der französische Konzern ist auf langfristige Infrastrukturinvestitionen spezialisiert und beteiligt sich bereits an grossen Energieprojekten in Europa, unter anderem an der rund 700 Kilometer langen Unterwasser-Stromverbindung zwischen Grossbritannien und Deutschland, die 2028 in Betrieb gehen soll./axa/DP/he

(AWP)