Fraport-Chef Schulte sprach von zahlreichen Sonderfaktoren, unter anderem von Streiks bei der Lufthansa und den Krieg im Iran. Dieser habe sich nicht nur direkt auf die Nachfrage nach Flügen in und aus dem Nahen Osten niedergeschlagen. «Die damit verbundenen Befürchtungen einer Kerosin-Mangellage und massive Ölpreissteigerungen haben zu einer spürbaren Buchungszurückhaltung geführt und gleichzeitig zu einem teils deutlich reduzierten Angebot der Airlines», sagte er laut Mitteilung.
Fraport kam in den ersten sechs Monaten auf 28,9 Millionen Fluggäste am Flughafen Frankfurt. Das sind 0,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Regionen Afrika und Fernost konnten die Schwäche im Nahen Osten mit deutlichen Zuwächsen nicht wettmachen.
Frankfurt steht für rund ein Drittel der Passagiere des Fraport-Konzerns, der rund um die Welt weitere Flughäfen betreibt. Weitere wichtige Standorte sind Lima in Peru, Fortaleza und Porto Allegre in Brasilien sowie Thessaloniki in Griechenland. In Griechenland betreibt Fraport auch viele Regionalflughäfen./men/mis
(AWP)
