Klar rückläufig entwickelte sich der als Mass für die operative Leistung geltende Geschäftserfolg. Dieser nahm um 12 Prozent auf 99,3 Millionen Franken ab. Dabei standen sich ein Geschäftsertrag von 182,6 Millionen (-1,6 Prozent) und ein Geschäftsaufwand von 77,5 Millionen (+14 Prozent) gegenüber.

Der Nettoerfolg aus dem Zinsengeschäft, der Hauptertragsquelle der Bank, fiel um 3,2 Prozent auf 150,0 Millionen Franken. Demgegenüber stieg der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um 4,2 Prozent auf 22,8 Millionen und jener aus dem Handelsgeschäft, der aus dem Devisen-, Wechselkurs- und Edelmetallgeschäft stammt, um über ein Viertel auf 6,5 Millionen.

Die Kundenausleihungen lagen per Ende Juni mit 24,2 Milliarden Franken (-0,4 Prozent) stabil auf weiterhin hohem Niveau. Gleichzeitig stiegen auf der Gegenseite die Kundeneinlagen um 2,4 Prozent auf 17,9 Milliarden Franken. Die gesamte Bilanzsumme wuchs um 0,8 Prozent auf 29,7 Milliarden Franken.

In dem weiter von geopolitischen Unsicherheiten, der Zinsentwicklung und anhaltenden Spannungen an den Märkten geprägten wirtschaftlichen Umfeld rechnet die FKB im zweiten Halbjahr mit einer Fortsetzung der bisherigen Geschäftsentwicklung, wie es im Ausblick hiess. Die Bank sieht sich auf Kurs, um die gesetzten Ziele zu erreichen.

mk/to

(AWP)