Der Umsatz legte währungsbereinigt um vier Prozent auf 4,861 Milliarden Euro zu. Hier habe die Markterwartung bei 4,792 Milliarden Euro gelegen.
Anleger zeigten sich erfreut. Die FMC-Aktie legte im nachbörslichen Geschäft auf der Handelsplattform Tradegate um 1,6 Prozent zum Xetra-Schluss zu.
Die Einführung des neuen Dialysegerätes 5008X in den Vereinigten Staaten schreite zügig voran, wurde Vorstandschefin Helen Giza in der Mitteilung zitiert. Diese Technologie sei inzwischen in 227 Klinken in den USA verfügbar und bereits bei mehr als 600.000 Behandlungen eingesetzt worden. Allerdings sank das Behandlungswachstum aus eigener Kraft dort insgesamt um 0,9 Prozent.
Im zweiten Quartal hatte FMC die für 2026 geplante Optimierung seines US-Dialysekliniknetzwerks beendet und etwa 100 Kliniken geschlossen. Die Patienten würden überwiegend in benachbarten Kliniken weiterbehandelt, hiess es weiter. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Vorteile des effizienteren Kliniknetzwerks in der zweiten Jahreshälfte zur Profitabilität beitragen werden.
Den Ausblick für 2026 bestätigte FMC. Demnach soll sich der Umsatz ungefähr auf Vorjahreshöhe bewegen. Beim operativen Ergebnis rechnet das Unternehmen weiter mit einer Veränderungsrate, die im Vergleich zum Vorjahr zwischen einem positiven und negativen mittleren, einstelligen Prozentbereich liegt. Zudem hält das Unternehmen an seinen Sparzielen für dieses und das kommende Jahr fest./he/la
(AWP)
