Die G7 bestehen aus den USA, Kanada, Japan, Grossbritannien, Frankreich, Italien und Deutschland. Mitte Juni findet in der süditalienischen Region Apulien der alljährliche G7-Gipfel der Staats- und Regierungschefs statt.
Die G7-Minister verabschiedeten dazu auch eine gemeinsame Erklärung. Darin heisst es mit Blick auf die Anstrenungen zu einer Deeskalation der Lage, man rufe «alle Parteien in der Region und darüber hinaus auf, ihren positiven Beitrag zu dieser gemeinsamen Anstrengung zu leisten.» Der Iran wird aufgefordert, die Unterstützung der islamistischen Hamas zu beenden. Zudem solle Teheran Massnahmen unterlassen, die den Nahen Osten destabilisierten, «einschliesslich der Unterstützung der libanesischen Hisbollah und anderer nichtstaatlicher Akteure».
Die fortgesetzte Bereitstellung von Waffen und dazugehörigem Material durch den Iran an die Huthis im Jemen verstosse gegen eine Resolution des UN-Sicherheitsrats und führe in der Region «zu einer gefährlichen Verschärfung der Spannungen». Die G7 fordern zudem «alle Länder» auf, die Lieferung von Komponenten oder anderen Gütern für die Drohnen- und Raketenprogramme des Iran zu verhindern. China wird in diesem Zusammenhang nicht direkt genannt. Zudem sei man «äusserst besorgt über Berichte, wonach der Iran den Transfer ballistischer Raketen und zugehöriger Technologie an Russland erwägt»./cs/bk/DP/stw
(AWP)