«Änderung in der Tonalität»

Neben Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj nahmen an den Beratungen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sowie die Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Grossbritannien, Italien, Kanada und Japan teil. Die Europäer seien dabei sehr geschlossen aufgetreten, hiess es aus den Regierungskreisen. «Die Dynamik hat sich geändert, die Ukraine ist in einer Situation der Stärke. Russland kann den Krieg nicht gewinnen und Russland steht unter Druck. Insofern haben wir eine Änderung in der Tonalität festgestellt.»

Europäer wollen an den Verhandlungstisch

Die USA waren bisher alleiniger Vermittler zwischen der Ukraine und Russland. Die Bemühungen Trumps und seiner Regierung um ein Ende des Krieges waren allerdings während des Krieges gegen den Iran zum Erliegen gekommen. Deutschland, Frankreich und Grossbritannien wollen sie nun wieder in Gang bringen. Im Fall neuer Verhandlungen wollen die Europäer mit am Tisch sitzen./mfi/DP/stw

(AWP)