Die Partnerschaft beschränkte sich lediglich auf die Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit der frühen Neuromodulator-Pipeline der Unternehmen für ästhetische Indikationen. Galderma begrüsst laut Mitteilung, dass das Schiedsgericht nun Klarheit in dieser Frage gebracht hat. Der Entscheid habe keine Auswirkungen auf die Vermarktung des Neuromodulator-Portfolios von Galderma.
Streitigkeiten mit Partner Ipsen
Die Streitigkeiten mit der französischen Pharmafirma Ipsen dauern schon länger. Bereits 2023 hatte die internationale Handelskammer ICC einen Schiedsspruch zu dem von Galderma im Jahr 2021 eingeleiteten Schiedsverfahren erlassen. Es ging um unterschiedliche Vorstellungen bezüglich der Strategie für das Einreichen von Zulassungsanträgen für RelabotulinumtoxinA zwischen Galderma und seinem Partner Ipsen.
Ipsen seinerseits hatte im Sommer 2023 bekanntgegeben, die 2014 geschlossene Neurotoxin-Partnerschaft mit Galderma zu beenden. Die Partnerschaft im Bereich Forschung und Entwicklung hingegen wurde damals nicht gekündigt.
cf/mk
(AWP)
