Bei der Beschäftigungslage rechnen 17 Prozent der befragten Unternehmen mit einer Verbesserung. Die grosse Mehrheit von rund 70 Prozent geht von einer unveränderten Entwicklung aus, während 13 Prozent eine Verschlechterung erwarten. Damit fällt der Ausblick deutlich zurückhaltender aus als noch im Vorquartal.
Auch beim Personalbestand erwarten die meisten Firmen keine Veränderungen. So rechnen 79 Prozent mit einer stabilen Entwicklung, 17 Prozent mit einem steigenden und 4 Prozent mit einem sinkenden Bestand. Kurzarbeit bleibe weiterhin die Ausnahme, schreibt der Verband.
Materialkosten belasten Margen
Ein wichtigeres Thema sind die Kosten. Im Materialbereich rechnen 63 Prozent mit steigenden Kosten, nachdem es im Vorquartal noch 44 Prozent gewesen waren. Als Gründe nennt SAA unter anderem geopolitische Verwerfungen und steigende Energiepreise.
Entsprechend verschlechtert sich auch der Ausblick bei der Ertragslage. 29 Prozent der Unternehmen rechnen im zweiten Quartal mit einer schlechteren Entwicklung. 46 Prozent erwarten eine gleichbleibende und 25 Prozent eine bessere Ertragslage. Der zunehmende Margendruck werde damit immer deutlicher sichtbar, so SAA.
Stabil bleiben dagegen die Umsatzerwartungen. Die Hälfte der Unternehmen rechnet mit einem unveränderten Umsatz, 42 Prozent mit steigenden und 8 Prozent mit sinkenden Einnahmen. Die grösseren Risiken lägen derzeit weniger auf der Nachfrageseite als vielmehr beim steigenden Kostendruck und der Margenentwicklung, schreibt der Verband weiter.
jl/rw
(AWP)
