Zuvor hatte die Zeitung «Die New York Times» berichtet, dass iranische Geheimdienstmitarbeiter indirekt an den US-Geheimdienst CIA ein Angebot zur Verhandlung von Bedingungen für ein Kriegsende unterbreitet hätten. Allerdings seien US-Offizielle skeptisch, ob die US-Regierung oder der Iran offiziell bereits zu entsprechenden Gesprächen bereit seien.
Im späten Dienstaghandel hatte bereits die Ankündigung des US-Präsidenten Donald Trump für eine kleinere Normalisierung der zuvor stark gestiegenen Gaspreise gesorgt, wonach die US-Marine Tankschiffe bei der Durchfahrt durch die Strasse von Hormus - falls erforderlich - eskortieren wird. Trump hatte zudem die zuständige Behörde für Entwicklungsfinanzierung DFC angewiesen, Risikoversicherungen und Garantien für den gesamten Seehandel in der Region anzubieten.
In den ersten Handelstagen der Woche hatte der Iran-Krieg den Preis für europäisches Erdgas stark nach oben getrieben. Am Dienstag stieg er auf den höchsten Stand seit gut drei Jahren wegen eines fortgesetzten Lieferstopps von Flüssiggas aus dem wichtigen Förderland Katar. Zeitweise hatte sich der Gaspreis seit dem Beginn des Iran-Kriegs am Wochenende mehr als verdoppelt. So hatte der Iran die für den Öl- und Gastransport wichtige Strasse von Hormus im Grunde gesperrt./jkr/jsl/mis
(AWP)
