Unter dem Strich verdiente das Unternehmen 30,2 Millionen Franken, was einem Anstieg von 103 Prozent entspricht, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst. Gaznat konnte dabei von seinen Handelsaktivitäten und der Preisvolatilität beim Gas in Folge des Ukraine-Kriegs profitieren.

Auch der Umsatz schoss in die Höhe und erreichte rund 2 Milliarden Franken, nachdem es im Vorjahr noch 888 Millionen waren. Die Entwicklung geht vor allem auf den starken Anstieg der Gaspreise im Vorjahr zurück.

Die Nachfrage nach Erdgas war hingegen rückläufig. In dem von Gaznat versorgen Gebiet sank der Verbrauch um 15,1 Prozent auf 1,5 Millionen Tonnen. Der Rückgang sei auch auf die vergleichsweise milden Temperaturen zurückzuführen, schreibt Gaznat weiter. Schweizweit sei der Verbrauch um etwas mehr als 17 Prozent gesunken.

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