Der Nettoumsatz erhöhte sich um 2,5 Prozent auf 3,16 Milliarden Franken, wie Geberit am Donnerstag mitteilte. Dabei belastete die ungünstige Währungsentwicklung. In Lokalwährungen verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzplus von 4,8 Prozent, womit die prognostizierten +4,5 Prozent übertroffen wurden.
Das Wachstum in Lokalwährungen sei dabei durch ein starkes Volumenwachstum zustande gekommen; dies aufgrund der weiterhin sehr erfreulichen Entwicklung von neu eingeführten Produkten und von Wachstum in den meisten europäischen Ländern und Regionen.
Die Umsatzzahlen lagen damit im Rahmen der Erwartungen der Analysten, wobei das organische Wachstum höher ausfiel als gedacht. Gemäss AWP-Konsens wurde durchschnittlich ein Umsatz von 3,16 Milliarden bei einem organischen Wachstum von 4,3 Prozent prognostiziert.
Aufwärtstendenz im vierten Quartal
Gegen Jahresende hat sich das Wachstumstempo gar etwas beschleunigt. So nahm der Umsatz im vierten Quartal, das in der Regel wegen der Weihnachtsferien das schwächste ist, um 4,4 Prozent auf 715 Millionen Franken zu. Währungsbereinigt lag das Plus gar bei 6,4 Prozent. Im dritten Quartal erzielte Geberit ein organisches Umsatzplus von lediglich 5,4 Prozent.
Bezüglich der Profitabilität ist Geberit für das Gesamtjahr 2025 noch etwas zuversichtlicher als im November und geht neu von einer operative Gewinnmarge (EBITDA) von «leicht unter 29,5 Prozent» aus, bisher wurde ein Wert von «rund 29 Prozent» prognostiziert.
Die Gewinnzahlen sowie der vollständige Geschäftsbericht für 2025 werden am 12. März 2026 veröffentlicht.
2026 leichtes Marktwachstum erwartet
Für das neue Geschäftsjahr 2026 erwartet Geberit in Europa ein insgesamt leichtes Marktwachstum, jedoch keine Erholung. Für das Geschäft mit Neubauten wird im laufenden Jahr von einer stabilen Entwicklung ausgegangen und für das Renovationsgeschäft - das rund 60 Prozent zum Umsatz beiträgt - von einer leicht positiven.
(AWP)

