Der angegriffene Gendarm sei körperlich nicht verletzt worden, hiess es von der Staatsanwaltschaft. Der Täter sei nicht nur mit einem Messer, sondern auch mit einer Schere auf ihn losgegangen. Bei dem Angreifer handelte es sich um einen etwa 47 Jahre alten Franzosen. 2013 war er in Brüssel unter anderem für die terroristisch motivierte, versuchte Tötung von Polizisten verurteilt worden. Später wurde er nach Frankreich überstellt und kam Ende Dezember aus dem Gefängnis frei. Auch danach wurde er von der Justiz noch überwacht.

Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez sprach von einem versuchten Angriff während der Vorbereitung zur Entzündung der sogenannten Ewigen Flamme. Diese Flamme unterhalb des Triumphbogens erinnert an verstorbene Soldaten. Nuñez zufolge habe der Mann versucht, jemanden aus der Musikkapelle der Gendarmerie anzugreifen. Der Grund dafür sei bisher nicht bekannt. Ein Gendarm habe daraufhin - regelkonform - seine Waffe genutzt.

Im Gegensatz zu Polizeibeamten gehören Gendarmen formell zur französischen Armee. Polizei und Gendarmerie haben als Sicherheitskräfte unterschiedliche Aufgabengebiete.

(AWP)