Trump hatte das Kennedy Center kurz nach seinem Amtsantritt vor gut einem Jahr unter seine Kontrolle gebracht und einen Kampf gegen «anti-amerikanische Propaganda» in der Kulturwelt angekündigt. Er entliess mehrere Mitglieder des Kuratoriums, übernahm den Vorsitz und beauftragte seinen Vertrauten Richard Grenell, die Institution neu auszurichten. Im Dezember wurde das Kennedy Center in Trump Kennedy Center umbenannt. Das führte zu grossem Protest, Künstler sagten Auftritte ab.

In dem Bau des Kennedy Centers am Potomac-Fluss werden traditionell alle Genres von Theater, Tanz und Musik gezeigt. Das Haus wurde nach dem früheren Präsidenten John F. Kennedy (1917-1963) benannt.

Das Gericht begründete die Entscheidung damit, dass der Kongress einst dem Kennedy Center seinen Namen gegeben habe. Folglich dürfe auch nur der Kongress diesen ändern./rin/DP/he

(AWP)