Hauptverhandlungspunkt war eine vom Arbeitgeberverband ASM-Swissmem angestrebte Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 42 Stunden, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung der Gewerkschaften Unia und Syna, des Kaufmännischen Verbands Schweiz und des Verbands Angestellte Schweiz vom Freitag hiess. Diese Arbeitszeiterhöhung wurde jedoch abgelehnt. Auch von den Gewerkschaften geforderte Verbesserungen der Arbeitsbedingungen setzten sich in den Verhandlungen nicht durch.
Der bestehende Gesamtarbeitsvertrag der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM-GAV) wird nun um fünf Jahre verlängert und gilt neu bis am 30. Juni 2028. Der Gesamtarbeitsvertrag beinhaltet laut den Gewerkschaften eine automatische Anpassung der Mindestlöhne an die Teuerung, die 40-Stunden-Woche, mindestens fünf Wochen Ferien, einen 13. Monatslohn sowie Mitwirkungsrechte für die Personalkommissionen.
Dem MEM-GAV sind gemäss Angaben von Swissmem knapp 100'000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in rund 530 Unternehmen unterstellt.