"Damit haben sich die Chancen, dass das Konsumklima seinen Erholungskurs wieder aufnehmen kann, etwas verbessert", sagte Bürkl. Das Niveau werde in den kommenden Monaten dennoch niedrig bleiben und der private Konsum werde demnach keinen positiven Beitrag zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung leisten können.

Vor allem beim Blick auf ihre Einkommensentwicklung seien private Haushalte derzeit wieder optimistischer. Die GfK geht davon aus, dass dies vor allem an den weniger stark steigenden Preisen liegen dürfte. Der dazu erhobene Indikator habe den höchsten Wert seit Ausbruch des Ukrainekrieges erreicht.

Eine Abschwächung der Konjunkturstimmung wie in den beiden Vormonaten sei zudem gestoppt. Die stabile Beschäftigungslage sei nach wie vor eine wesentliche Stütze der deutschen Konjunktur, erklärte das Forschungsunternehmen.

GfK befragt für die Studie monatlich rund 2000 Menschen. Die Ergebnisse sind ein Auszug aus der Studie GfK-Konsumklima MAXX im Auftrag der EU-Kommission. Die aktuelle Befragung lief vom 6. bis 17. Juli./ses/DP/jkr