Mit Blick auf einzelne Branchen stieg der Indikator für den Dienstleistungssektor um 1,5 Punkte auf 52,0 Punkte. Es war ein leichter Rückgang auf die Expansionsschwelle erwartet worden. In der Industrie legte der Wert um 2,6 Punkte auf 53,6 Punkte zu. Damit wurde der höchste Stand seit fast vier Jahren erreicht. Auch hier hatten Experten mit einem niedrigeren Stand gerechnet.
«Die britische Wirtschaft hat im April wieder etwas an Schwung gewonnen, nachdem die ersten Auswirkungen des Iran-Kriegs im März zu einem Wachstumsstillstand geführt hatten; doch dieser Aufschwung hat einen Haken», schrieb Chris Williamson, Chefvolkswirt von S&P Global. Das gestiegene Wachstumstempo ist dem Experten zufolge zum Teil auf einen kurzfristigen Schub zurückzuführen, der dadurch entstanden ist, dass die Verbraucher aus Angst vor kriegsbedingten Preissteigerungen und Versorgungsengpässen in letzter Minute Einkäufe getätigt haben./la/jkr/stk
(AWP)
