Der Umsatz sank 2025 um 18 Prozent auf 864 Millionen Franken, wie die Gruppe am Montag mitteilte. Begründet wird der Rückgang mit tieferen Strom- und Gastarifen sowie einer strategischen Neuausrichtung im Bereich Gebäudetechnik und Infrastruktur.

Demgegenüber gingen die Versorgungskosten zurück und die operative Profitabilität konnte deutlich verbessert werden: Der EBIT vervierfachte sich auf 53 Millionen Franken und unter dem Strich resultierte dank des Beitrags von assoziierten Gesellschaften ein um 13 Prozent höherer Reingewinn von 96 Millionen Franken.

Die Verbesserung ist laut Angaben neben tieferen Kosten auch auf eingeleitete Sanierungsmassnahmen, eine selektivere Projektwahl sowie eine verstärkte finanzielle Kontrolle zurückzuführen. Der Verwaltungsrat beantragt an der Generalversammlung eine unveränderte Dividende von 4,35 Franken je Aktie.

Für das laufende Jahr rechnet Groupe E unter Berücksichtigung ungünstiger regulatorischer Rahmenbedingungen mit einem stabilen Betriebsergebnis im Vergleich zu 2025. In den kommenden zehn Jahren plant das Unternehmen Investitionen von rund 2 Milliarden Franken, insbesondere in erneuerbare Energien, Stromnetze und Fernwärme. Zur Finanzierung dieser sei 2025 eine zweite Obligationenanleihe über 250 Millionen Franken platziert worden, heisst es.

an/cg

(AWP)