Transporte warten in Häfen

Zwar kenne man diese Situation aus den Sommermonaten vergangener Jahre. «Allerdings hatten wir in diesem Jahre bereits sehr früh einen sehr geringen Elbpegel (ab Ende April), so dass wir es nicht geschafft haben alle Transporte rechtzeitig an ihr Ziel zu bringen», erläuterte Loroff. Vor allem Grossraum- und Schwertransporte warten daher in den Häfen auf einen höheren Wasserstand, da sie nicht auf Schiene oder Strasse ausweichen können.

Schiffe sind aktuell in andere Gebiete verlegt

Bei Wasserständen unter 1,0 Metern fahren laut Loroff keine Güterschiffe über die Elbe, am Pegel in Dresden waren es am Morgen 68 Zentimeter. «Wir hoffen natürlich auf schnellstmögliche Besserung der Situation, realistisch gesehen wird das jedoch sicherlich nicht vor September passieren», sagte Loroff. Der vorhandene Schiffsraum sei in schiffbare Fahrgebiete verlegt worden. Erst wenn die Oberelbe wieder dauerhaft nutzbar sei, würden sie zurückgeführt. Bis dahin nutzten die SBO Strasse und Schiene.

Einschränkungen gab es zuletzt auch für die Ausflugsschiffe der Weissen Flotte in Dresden. Teilweise waren die Dampfer nur auf einer Linie im Stadtgebiet unterwegs, Fahrten Richtung Meissen und Sächsische Schweiz mussten ausfallen. Sie können bei Pegelständen ab mindestens 50 Zentimetern fahren./jbl/DP/zb

(AWP)