Jansen sagte, der Iran-Krieg verursache wöchentlich zusätzliche Kosten von rund 50 Millionen US-Dollar (rund 42,8 Millionen Euro). Er begründete das mit gestiegenen Treibstoffpreisen. Von Kunden verlangt Hapag-Lloyd wegen der Mehrkosten Zuschläge. Für die Zuschläge gebe es seitens der Kunden «gute Akzeptanz», sagte Jansen.
Im März wurde bekannt, dass das im Golf liegende Hapag-Lloyd-Containerschiff «Source Blessing» von einem Granatsplitter getroffen wurde. Ein Feuer brach aus, das die Besatzung löschte.
Die Strasse von Hormus ist nicht gefahrenfrei befahrbar, weil der Iran die freie Schifffahrt in der Meerenge südlich des Irans bedroht. Der Verkehr ist deshalb weitgehend zum Erliegen gekommen. Das Vorgehen des Irans verstösst nach Ansicht von Experten gegen das internationale Seerecht.
Am Mittwoch war bekanntgeworden, dass Irans Streitkräfte nach eigenen Angaben drei Frachtschiffe vor ihrer Küste angegriffen und manövrierunfähig gemacht haben. Zwei Schiffe seien beschlagnahmt worden. Darunter sei das Schiff «MSC Francesca» der Schweizer Containerreederei Mediterranean Shipping Company gewesen./lkm/DP/he
(AWP)
