In der Küstenstadt Narbonne mussten Bewohner zweier Stadtteile bereits die Nacht auf Montag vorsichtshalber in Notunterkünften verbringen. Wie die Präfektur mitteilte, konnten die Menschen inzwischen in ihre Häuser zurückkehren. 42 Strassen bleiben weiter gesperrt und in 109 Orten bleiben die Schulen auch am Dienstag geschlossen. Die Rettungskräfte rückten zu 72 Einsätzen aus, ein Mensch wurde bei einem wetterbedingten Unfall schwer verletzt. Auch rund um die Grossstadt Perpignan mussten zahlreiche Strassen wegen Überflutungen gesperrt werden. Es kam zu langen Staus.

Heftiger Regen lindert Dürreprobleme

Die grossen Wassermassen in Südfrankreich haben aber auch einen positiven Effekt. In der sonst regelmässig von Wassermangel geplagten Region nahm das Departement Pyrénées-Orientales schon vor längerer Zeit verhängte Restriktionen für die Wassernutzung in vielen Punkten zurück. Der Pegelstand vieler Flüsse habe sich normalisiert und auch die unterirdischen Wasserreserven hätten sich erholt, teilte die Behörde in Perpignan mit./evs/DP/mis

(AWP)